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soll und haben
von Carlo Ihde >>
für gewöhnlich stapelten sich dinge auf stapeln
zum beispiel quittungen, stand denn dahinter
eine art abrechnungspassion, weiß das original und so
hellgrün die durchschrift, demzufolge auch stapel oder
ordnerstapel oder ordnerreihen in regalreihenzeilen
mit grüen oder weißen zetteln gefüllt im laufe der zeit.
die menge der stapel: zählerstandsmessungen für
die eigenen oder aufgezwungenen ideen von der
diskrepanz zwischen anfang und ende des abrechnungs-
zeitraumes. zwischendrin stand viel des immergleichen
arbeit wurde das genannt, die wirkte von außen betrachtet
wie ein stück, am band, ein klotz des intern gleich bleibenden
war aber doch stückelbar, inter als intervallisch begreifbar
und gern übernahm man das maß des großen TAGES
(stunde) für den kleinen, dann wurden stunden zu dreivierteln
(übungsstunden. unterrichtsstunden, teststunden)
so passten zwei in anderthalb und vier gingen in drei.
"...irgendwann in einer anderen zeitrechnung, irgendwo
außerhalb unserer alten, ältlich verkalkten gliederungsart..."
zählt das dreiviertel vollends als ganzes vielleicht und
aufschluss ber entsprechend gut beglichene ausstände gibt
nur ein ein schön gezeichnetes, qualität bezeugendes kreuz
das selbst nach dreivierteln den vermerk "erledigt"
daneben setzt, neben die forderungen auf jener liste, die
von vornherein die lebenserledigungen gliederte in
"soll" und "haben".
28. November 2007 |
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