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Romane > Fantasy

Die Schattennische

von Peter Kooter >>

Tom war gerade siebzehn Jahre alt geworden und wie es sich für einen Jungen seines Alters gehörte, mehr widerspenstig als vernunftbegabt. Diese Eigenschaft war es auch, die ihn dazu verleitete, den folgenden Schritt zu unternehmen. Er hatte zu diesem Zweck vorausschauender Weise eine Wegzehrung bereitgelegt und sich ein paar wärmere Klamotten eingepackt. Nun betrat er den Wald seiner Familie, beschultert mit einem kleinen Rucksack und entschlossen, sich dem Rat einer ganzen Stadt zu widersetzen. Keiner wusste von seiner Unternehmung, oder besser gesagt, von dem, was er vorhatte. Seiner Mutter hatte er erzählt, dass er mit Freunden picknicken gehe und sein Vater war wie so oft nicht zu Hause und viel zu beschäftigt, als das er sich für die Interessen seines Sohnes interessieren würde.

William Derwish war ein Großgrundbesitzer und der reichste Mann in der gesamten Region. Und seinen Sohn hätte dieser Wald sicher nicht interessiert, wenn es nicht ein ganz besonderer wäre. Mal abgesehen davon, dass es der nächste Wald vom Familiensitz aus war, war es auch noch der, um den sich die meisten Mythen und Geschichten rankten. Die Gegend hier war ohnehin schon ziemlich traditionell, wie Tom meinte und auch Aberglaube und Angst vor dem Unbekannten war hier keine Seltenheit. Doch was diesen Wald und einen Teil davon im Innern insbesondere betraf, so schien etwas wahres dran zu sein.

Der Teil, auf den sich Tom gerade zu bewegte, hatte etwas anziehendes an sich. Zumindest, was Tom betraf. Denn jeder Andere in der Stadt hätte sich tunlichst zurück gehalten, diesen Bereich zu betreten. Es gab angeblich eine ganze Regierungsabteilung in Wales, die sich in regelmäßigen Abständen
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