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Und will man mir wieder das Dichten verbieten.
Verbietet und seht dann, wie ich hier verend'.
Das Lernen macht niemand zu wahren Eliten.
Und sagt mir auch gar nicht, dass Leben ihr kennt.
Und will man mir wieder das Dichten nun nehmen.
Denn bin ich für Lyrik aus Lyrik gemacht.
Sodass auch die Tage im Herzen sich dehnen.
Dann kann ich nur atmen. Inmitten der Nacht.
Und hält mich am Leben die Sehnsucht nach Leiden.
Ich sterbe, weil ich doch das Leben schon kann.
Und wenn ich die Toten, mein Engel. Beneide.
Wer hört sich die Unschuld des Schuldigen an?
Und ist auch die Liebe die Schwester der Trauer.
Die Unschuld, die jedoch ich leise bekenn'.
Und werden die Tage um Stunden mir rauer.
So sagt mir, wann Süße. Ich endlich verbrenn'...
Erhält mich am Leben die Sehnsucht nach Flammen.
Denn hab' ich grad' eben das Leben gelernt.
Und sterben wir, Schöne. Ich glaube. Zusammen.
Verzeiht mir. Denn hab' ich das Leben erschwert.
31.01.2026
Berlin Biesdorf-Süd
(c) Marc Donis
1. Februar 2026 |
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