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II
Und will ich mich, Engel, schon wieder vergessen.
Verzeih‘ mir, dass jedoch mein Herze noch schlägt.
Und fehlt mir im Leben das schönste Ermessen.
Verlier‘ ich mich wieder. Doch wieder entwegt…
Und will ich mich, Engel, schon wieder vergessen.
Ich weine und lebe, die Sehnsucht, die wacht.
So lieb‘ ich, doch schrieb‘ ich Gedichte stattdessen.
So werd‘ ich schon wieder, mein Engel, zur Nacht.
Und will ich mich, Engel, schon wieder vergessen.
Verzeih‘ mir, dem Sünder, der Kummer hier trägt.
Und fehlt mir im Leben das schönste Ermessen.
Wie ist es, wenn scheinbar das Herze noch schlägt.
Und will ich mich, Engel, schon wieder vergessen.
Damit ich mich Mädchen mitnichten mehr seh‘.
Versterben selbst Träume, wenn Seelen verwesen.
So weiß ich, dass ich dann auch morgen nun geh‘…
Und will ich mich, Engel, schon wieder vergessen.
Und sind mir selbst Sommer ein wenig zu kalt.
Und fehlt mir im Leben mein letztes Ermessen.
Ich sterbe ein bisschen und komme dann bald…
So will ich mich, Engel, schon wieder entweichen.
Verzeih‘ mir, dass jedoch mein Herze noch schlägt.
Lebt wohl doch ihr Fichten und Linden und Eichen.
Denn war ich schon dreimal vom Freitod geprägt… |
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