writtenby.ch - Freies Texte Portal

Startseite

Texte
Kurzgeschichten
Lyrik
Romane
Experimentelles

Suchen
Texte
Autoren

Autorenbereich
Publizieren
Registrieren
Regeln

Writtenby
Datenschutz
Gönner werden
Impressum & Kontakt
 
Kurzgeschichten > Alltag
Wer glaubt schon, mein Engel, seit Jahren ans Leben.
Und miss‘ ich die Meere. Das Schweigen im Wind.
Die Strände und Palmen. Die schließlich sich heben.
Die Sterne, die zeigen. Wer immer wir sind.
Das Leben klingt sanfte, doch sterben klingt schöner.
Was bringt mir als Toten. Mein letztes Gedicht.
Der Selbsthass erscheint mir als wahrer Versöhner.
Und lieb‘ ich das Leben. Doch eigentlich nicht…

Das Leben klingt sanfte, doch sterben klingt wahrer.
Ein bisschen erfahren. Ein bisschen durchlebt.
Wann werden doch endlich die Himmel hier klarer.
Damit dann auch wieder mein Herze hier schlägt…
Wer glaubt schon, mein Engel, seit Jahren ans Leben.
Denn bin ich vom Kummer und Trauer geprägt.
Und wenn ich nicht lebe. Dann muss ich wohl sterben.
Wobei mich die Wolke mitnichten mehr trägt…

Wer glaubt schon, mein Engel, seit Jahren ans Leben.
Und wein‘ ich die Tränen, mein Engel, auch nun…
Und wenn ich nicht lebe. Dann muss ich wohl sterben.
Denn irgendwas muss ich als Mensche ja tun…
So glaub‘ ich, mich hat schon der Kummer bestohlen.
Und lieb‘ ich das Leben. Doch eigentlich nicht…
Verbrennt schon Gedichte. Und lasst sie auch kohlen.
Doch hass‘ ich mich, Engel. Und dieses Gedicht…

21.02.2026
Berlin Biesdorf-Süd
(c) Marc Donis

21. Februar 2026
zurück
Seite von 2
Kommentare (0)