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Über die Mädchen
von Marc Donis >>
ÜBER DIE MÄDCHEN
Und seh‘ ich in Mädchen schon Engel und Blumen.
In Seelen auch Rosen. In Augen das Meer.
Was wäre, wenn würde die Liebe jetzt stummen.
Dann weiß‘ ich nicht wirklich, wer heute ich wär‘.
Und seh‘ ich in Mädchen schon Engel und Rosen.
Lupinen im Herzen, die schlagen wohl rein.
Und spür‘ ich im Herzen, ich meine, ein Tosen.
Denn werd‘ ich der Schönheit gerechter nicht sein.
Und seh‘ ich in Mädchen schon Engel und Dolden.
Und Blüten und Rispen, die Schönheit, die keimt.
Das Schöne, das lässt auch die Herzen hier golden.
Und hab‘ ich euch Mädchen, euch Engel gemeint.
So seh‘ ich in Mädchen schon Engel und Mandeln.
Die Blüten, die scheinen und wirken hier weiß.
Wenn Träume sich jedoch in Liebe auch wandeln.
Und zahl‘ ich aus Liebe für Liebe den Preis…
So seh‘ ich in Mädchen schon Engel, das Schöne.
Verzeiht mir, ich werde euch nimmer gerecht.
Die Stimmen, die werden und kennen die Töne.
Doch war ich im Lieben, ich denke, zu schlecht.
Und seh‘ ich im Abend die Sterne nun heimlich.
In Seelen auch Rosen. In Augen das Meer.
Und lieb‘ ich, so war mir die Liebe nicht leiblich.
Ich liebe, doch leb‘ ich seit Jahren nicht mehr…
Und seh‘ ich im Abend die Sterne nun heimlich.
Die Flieder, die Rosen und Nelken am Rand.
Das Schöne ist jedoch, ich denke, halt weiblich.
So danke, dass hab‘ ich euch Mädchen gekannt…
17.04.2026
Berlin Biesdorf-Süd
(c) Marc Donis
17. April 2026 |
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