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Kurzgeschichten > Familie
Oksana setzt sich an den freien Platz neben Polina. Die beiden Mädchen kichern, da die vier Knaben viel jünger sind. Als die Pausenglocke klingelt, verbringen die Mädchen die Zeit miteinander. Auf einmal fängt Polina an, von einem magischen Getreidefeld zu erzählen. Oksana erschrickt. „Krass, du weisst etwas darüber? Du darfst keinesfalls etwas der Lehrerin erzählen. Ich musste deshalb zu euch in die Dolchbachschule wechseln.“
„Ach mach dir keine Sorgen, unsere Lehrerin weiss schon davon. Es ist nur schade, dass sie nicht daran glaubt“, erwidert Polina.
Als der Unterricht weitergeht, ist Mathe angesagt. Doch niemand hat Lust zu rechnen. Als die Lehrerin die Wandtafel putzt, schleichen sich die beiden Mädchen davon. Frau Mercedes fragt sich, ob die beiden auf die Toilette gegangen sind.
Doch als sie nach Schulschluss noch nicht zurückgekehrt sind, macht sie sich grosse Sorgen.

Auf einmal klopft es an die Tür des Schulzimmers, es ist Oksanas Mutter. Sie möchte ihr Mädchen abholen. „Wo ist meine Tochter? Wir müssen noch zu Herrn Berger gehen, Oksanas Psychiater.“
Doch schon hören die beiden Frauen Oksana und Polina laut lachen. Die Mädchen tragen einen grossen Korb, darin es leckere, frisch gebackene Brote hat. Frau Mercedes ruft: „Hey ihr beiden, kommt sofort hierher. Woher habt ihr dieses Gebäck?“
„Wir haben alles im magischen Getreidefeld gefunden.“
Die Lehrerin schaut die Mädchen ungläubig an. Oksana möchte ihre Mutter und Frau Mercedes davon überzeugen, dass Polina die Wahrheit sagt. Die Mutter bezweifelt, dass ihre Tochter fantasiert.
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