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Kurzgeschichten > Liebe

Das Leuchten deiner Spur

von Max Vödisch >>

Etwas an dir, wie du dich bewegst,
als ob du die Erde mit Sanftmut pflegst,
zieht mich zu dir, ganz ohne ein Wort,
als trüg mich mein Herz an den richtigen Ort.

Etwas an dir bleibt für immer bestehen,
wenn deine Schritte im Winde verwehen.
Ein Blick und ein Hauch, ein heimliches Flehen,
sie lassen mich heute das Leben verstehen.

Ich weiß nicht, wohin uns die Reise noch lenkt,
ob Liebe uns Dauer oder Flüchtigkeit schenkt.
Doch jeder Gedanke an Zweifel ist weit,
sobald mir dein Lächeln die Seele befreit.

Du fragst nicht viel und doch wird mir klar,
was schweigend und leise in dir geschah.
Denn jedes Wort, das im Stillen verbleibt,
als leises Versprechen die Zukunft beschreibt.

Etwas an dir weiß es heute genau,
was ich nur zaghaft zu flüstern mich trau:
Dass es genügt, deinem Wesen zu trauen,
um voller Mut in den Morgen zu schauen.

23. Januar 2026
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