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Lyrik > Alltag

Ein bisschen gestorben

von Marc Donis >>

EIN BISSCHEN GESTORBEN

Geht’s mir gut. Doch geht’s zu Ende.
Scheint mein Weg durchaus gewiss.
Sucht mein Herz vielleicht die Wende.
Weil ich dich, ich denk‘. Vermiss‘.
Blüht im Mai. Auch bald der Flieder.
Bitter, bitter. Scheint mein Traum.
Schau‘ ich still vom Himmel nieder.
Sitzt du dann wohl unter’m Baum…

Geht’s mir gut. Doch geht’s verloren.
Hatte ich, ich weiß, die Zeit.
Sitz‘ ich hier vor Himmels Toren.
Und bewahr‘ ich dich vor Leid.
Pflückst du mir, ich hoffe, Blumen.
Hoff‘ ich, dass du dich nicht quälst.
Hör‘ ich dich die Lieder summen.
Weißt du, Schatz. Wie du mir fehlst…

Geht’s mir gut. Doch geht’s zu Ende.
Ging die Liebe schon vorbei.
Sucht mein Herz vielleicht die Wende.
Bin ich tot. Nicht dieses Mal.
Geht’s mir gut. Doch geht’s zu Ende.
Fehlst du, Schatz, ich beichte, mir.
Kommt und geht die Zeit behände.
Bin ich tot. Doch schau‘ nach dir…

01.02.2026
Berlin Biesdorf-Süd
(c) Marc Donis

2. Februar 2026
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