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Eingeständnis
von Marc Donis >>
EINGESTÄNDNIS
Les nuits qui restaient
Was weißt du von Tränen, die leise auch fließen.
Doch sag‘ mir, was immer das Sehnen mir nimmt.
Und wenn sich die Träume im Herzen verdrießen.
Dann war ich für Liebe wohl nimmer bestimmt.
Was weißt du von Tränen, die leise auch rinnen.
Und slawisch und sorbisch verweilte die Nacht.
Wenn Nebel bloß wandern und leise bespinnen.
Dann hab‘ ich kaum Liebe für deiner erbracht.
Was weißt du von Tränen, die leise auch bleiben.
Und war ich als Mensche nicht immer gerecht.
Ich wünschte, man könnte sein Wehleid beschreiben.
Und bleibt dann die Liebe mein letztes Gefecht.
Was weißt du von Tränen, die leise uns schmieden.
Und hängen die Träume wie Sterne bei Nacht.
Doch wenn wir Gedanken, wie immer vermieden.
Dann hab‘ ich aus Ehrfurcht, dir Engel, bedacht.
Was weißt du von Tränen, die leise schon prägen.
Und tropfen nun diese. Wie immer gewollt.
Doch rührt mich das Weinen, als wäre das Regen.
Und Tränen sind schöner als Silber und Gold…
Was weißt du von Tränen, die leise auch fließen.
Und slawisch und russisch verfliegt mir der Tag.
Und wenn sich die Träume im Herzen verdrießen.
Dann bin ich, der schließlich durch Liebe erlag.
Was weißt du von Tränen, die leise auch fließen.
Denn war ich als Mensche nicht immer halt gut.
Und wenn wir die Sterne in Schatten genießen.
Damit nun der Morgen im Mondlicht auch ruht.
Was weißt du von Tränen, die leise uns schaffen.
Und slawisch und wendisch verweilte die Nacht.
Sodass wir zusammen mein Mädchen entschlafen.
Dann haben uns Tränen zu Menschen gemacht. |
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