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Lyrik > Philosophie

Das betörende Dialoggedicht

von Markiewicz Pawel >>

Die Beichte beim Schmetterling

was wirklich geschah zu zarten Druidenzeiten
beim traumhaften Wasserfall

der Dichter-Glühwürmchen: der Sünder

die Muse-Schmetterling: die Beichtmutter

Dichter: Grüß Gott! Ich will bei dir beichten. Denn ich habe Sünden begangen, was wirklich geschah.

Muse: Servus. Ich werde deine Beichte abnehmen. Ich höre dir zu!

Dichter:

1. Ich habe zu viel meine Träumerei über das goldene Vlies gespürt.
2. Ich habe mein kleines Paradies ohne andere ontologische Daseine gebaut.
3. Ich habe die träumerischste Ewigkeit auf die Zärtlichkeit meiner Fittiche gestützt.
4. Ich habe meine Flügel in Farbe der Ambrosia gemalt.
5. Ich habe den Tau der Morgenröte der Elfen halber gerngehabt.
6. Ich habe zu viel die Zauberkunst der holden Erlkönige geliebt.


Muse:

Du sündigtest gegen Ontologie des Zaubers.

Damit brachst du die Fittiche eines Traum-Engels.

Dafür gibt es sicher eine schwierige Sühne.

Schreib bitte zehn holdselige zarte Gedichte.

Die Gedichte sollen zu Elegien gehören.

Du musst ein Glimmer von den Schwärmereien werden.


Sünden abgebüßt!


Dichter und Muse:


Lass uns träumen!
Bis zur Erscheinung
der Erstengel des Morgenrots.





27. Oktober 2020
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