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Lyrik > Philosophie

Sternenfänger

von Max Vödisch >>

Manchmal fühlst du dich wieder wie ein Kind,
das durch die Nächte jagt im leisen Wind.
Die Jahre werfen Schatten auf dein Gehen,
auf dem weichen Boden bleibt ein leises Auferstehen.

Ein Herz, das seine Kindheit nie verliert,
mit Flügeln aus Papier, vom Abendlicht berührt.
Du greifst nach Sternen, suchst dein kleines Glück,
doch oft führt jede Straße dich zurück.

Erfahrungen fließen wie Wasser bei Nacht,
ein Strom, der nur im Mondeslicht erwacht.
Und wenn die Zeit dir ihren Spiegel zeigt,
siehst du, wie still der Tag sich vor dir neigt.

Trotz all der Schwankungen, die dein Leben kennt,
jagst du den Sternen nach, die niemand nennt.
Manchmal naiv, machst du Fehler wie ein Kind,
das glaubt, dass alle Träume greifbar sind.

5. Februar 2026
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