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Lyrik > Tierisches
REBENELF

Der Rebenelf ist ganz schön sauer,
weil ihn die Sonne nicht berührt,
Saharastaub bewirkt auf Dauer,
dass sie ihn sichtlich ignoriert.

Er sieht am Horizont den Schleier,
die Atmosphäre eingetrübt,
Wie macht er nur das Blaue freier,
dass er die Sonnenstrahlen kriegt?

Bewirken könnte das ein Regen,
dann regnet es den Staub heraus,
der Wind kann auch den Staub bewegen,
dann steigt er höher noch hinauf.

Es tobt ein Sandsturm in der Wüste,
er wirbelt Feensand empor,
den man ganz einfach löschen müsste,
dann scheint die Sonne wie zuvor.

Dann kehrt dem Rebenelf das Lächeln
zurück in seinen Rauschebart,
und auf der blanken Glatze spiegeln
sich Sonnenstrahlen hell und zart.

Der Winzer kommt und kürzt die Reben
des Weinstocks, wie es sich gehört,
dann kann der Elf gepflegt dort leben,
der Wein und Sonne sehr verehrt.


25. März 2025
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