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Kurzgeschichten > Alltag
dass dieser Herr Ernst zum Vornamen Ludwig heisst, was natürich nichts grossartiges ist. Aber jetzt musst du gut zuhören, Marc!“ „Ja Leo, ich bin ganz Ohr.“ „Also vor 18 Jahren, wanderte Ludwig nach Deutschland ein, aber damals hiess er noch nicht Ludwig und auch nicht Ernst, als Nachname. Sondern er hiess Daniel Kobler und weisst du was, sein Sohn war auch Mal Elitesoldat wie du. Und ich will Mal behaupten ihr kennt euch oder besser gesagt, ihr habt euch Mal gekannt, denn schau mal hier. Nia zeigte mit der Hand auf seinen Computerbild-schirm.“ „Ach nein, dass gibt es ja gar nicht, dass kann ich gar nicht glauben.“ Marc stand auf und ging vor das grosse Fenster und sagte immer wieder vor sich hin: „Das ist doch verrückt.“ Er konnte es einfach nicht glauben. „ Marc, hallo bist du noch hier.“ „Ja, was ist denn!“ „Ehmm hallo, ja was soll denn schon sein, könntest du mir bitte sagen, was los ist!“ Doch dieser Satz stiess auf taube Ohren. Erst nach fünf Minuten fragte Marc Nia: „Was hast du gesagt?“ „Ich wollte wissen, was es mit diesem Daniel Kobler oder seinem Sohn namens Laurent Kobler auf sich hat!“ „Ach ja. Also, als ich in der Bundeswehr war, war ich ja Elitesoldat, er war es ebenfalls. Unser Verhältnis war eigentlich gut bis wir eines Tages eine Übung am Bodensee hatten. Wir waren Zweierteams und hatten den Auftrag, Mienen zu entschärfen. Was wir natürlich auch machten, doch nicht ganz erfolgreich. Eben, und dort war ich dann mit Laurent Kobler im Team. Als wir uns an unsere letzte Miene heranmachten, ging etwas schief. Also schief ist noch schön gesagt. Es ist etwas passiert, was nie hätte passieren dürfen. Ich musste die Miene so ruhig wie nur möglich mit einer
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