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Kurzgeschichten > Alltag
Was kostet es ehrlich zu leben und dichten.
Wenn alles gerade in meiner auch bricht.
Ich will mich dem Guten auf ewig verpflichten.
Ich schaff‘ es nicht, Engel. Ich schaffe es nicht…

Auch laufen die Wünsche, wie immer, ins Leere.
Es scheint so, als wären selbst diese zu falsch.
Und wenn ich die Wahrheit nie wieder erzähle.
Dann find‘ ich nie wieder in Lyrik den Halt.
So will mich die Wahrheit ein wenig verwunden.
Das Dichten ist schließlich die größte Gewalt.
Denn ritzt sie in meiner und Träume die Wunden.
Ich glaube, ich finde nie wieder den Halt.

So bleibt auch das Dichten der Freitod der Seele.
Verzeih‘ mir, oh Mutter, ich gehe zu weit.
Und wenn ich die Träume, wie immer, verfehle.
Verrinnt und vergeud‘ ich auf ewig die Zeit.
So wird mich das Leben, mal wieder, entfernen.
Doch hab‘ ich nie vieles, ich denke, gelernt.
Die Lyrik durch Straßen, die Trauer im Herzen.
So hab‘ ich mich weiter vom Menschsein entfernt.
Und möchte der Teufel, wie immer die Seele.
Ich möchte nur Liebe und Leben, kein Ruhm.
Sodass ich mich weiter durch Lügen bestehle.
Dann leb‘ ich ein bisschen, ein wenig posthum.

24.01.2026
Berlin Biesdorf-Süd
(c) Marc Donis

24. Januar 2026
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