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Alltag
Verbleiben nur Träume
von Marc Donis
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VERBLEIBEN NUR TRÄUME
Morgen wieder leben, weiß ich langsam nicht wieso.
Weint die Mutter Tränen, sind das Tränen um den Sohn…
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir leben.
Zerfallen selbst Engel, mein Engel, zu Staub.
Doch bin ich mitnichten der Liebe ergeben.
Denn wurde mein Herze von Sünden geraubt.
So werden mir morgen, ich denke, noch leben.
So weiß ich seit Tagen nicht wirklich warum.
Wenn jedoch sich Blicke zum Himmel erheben.
Dann werden die Herzen für immer hier stumm…
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir leben.
Durchwander‘ ich Träume alleine bei Nacht.
Und fehlt mir seit Tagen das wahre Bestreben.
So bin ich mit Kummer und Tränen erwacht…
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir leben.
Und immer vertrauter erscheint mir der Tod.
Ich will mich zu Wolken, mein Engel, erheben.
Zu Himmeln. Die glänzen im Abend schon rot.
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir leben.
Und starb‘ ich am Tage. Geboren bei Nacht.
Wer kann mir schon Taten als Sünder vergeben.
Verdammt sei ich wieder. Denn bin ich erwacht.
Wer sagt mir nun endlich. Wie lange wir leben.
Doch träume ich wieder von Sommern allein.
Damit auch die Nächte mitnichten entschweben.
So sagt mir, wann werd‘ ich ein Lebender sein…
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