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Lyrik > Alltag
IN DER NACHT HAT ES GESCHNEIT,

näher rückt die Weihnachtszeit,
jetzt wird alles hell und weiß.
Autos rutschen schon im Kreis.

Junge Menschen freuen sich,
Eis und Schnee ist nichts für mich,
rutschig wird die Straße sein,
gerne steig ich heut nicht ein.

Wenn der Wagen sich dann dreht
und zu lenken nicht mehr geht,
tanzt er mit Naturgewalt,
bis er wo dagegenknallt.

Spiegelglatt mit Pulverschnee,
wie gezuckert liegt der See.
Jeder Baum ist wunderschön
schneebeladen anzusehn.

Minusgrade sind mir recht,
wenn es regnet, ist es schlecht,
weil es dann recht eisig wird,
wenn es taut und wieder friert,

dass man sich gleich niederlegt,
so wie man sich fortbewegt,
wo man sich die Knochen bricht.
Ach, das brauchen wir doch nicht.

Aber es macht sichtlich Spaß,
Schadenfreude ist doch was,
weil ein jeder fröhlich lacht,
wenn man auf den Boden kracht

bei dem Unfall sich verletzt,
und das Auto sich zerfetzt.
In der Ambulanz im Kreis
sitzt man nach dem Tanz am Eis.
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