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Geschichte Eberswaldes I
von Marc Donis
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GESCHICHTE EBERSWALDES I
Ballade
I
Und hängen die Weiden bereits an den Bächen.
Vertrieben, befremdlich erscheinet der Blick.
Als würden die Moore durch Wässer zerbrechen.
Vergießt sich die Finow mit stillem Geschick.
Doch seht nun, wie treibt auch das müde Gestade.
Das wiegen und küssen die Wellen lieb ein.
Inmitten der Unschuld erscheint es wohl grade.
Als wär‘ auch die Schönheit die Antwort allein.
Verlaufen sich Wege durch Wälder und Haine.
Die werden von Ebern und Sagen bewohnt.
Berichten selbst Menschen, die zogen alleine.
Dass jedoch ein Wesen im Laube hier thront.
Behüte doch deiner, wenn wirst du es sichten.
Erzählt es dir vieles. Das Wunder als Pflicht.
Erzählt es dir schöne, bloß wahre Geschichten.
Sodass ich von einer jetzt gerne bericht‘:
Blühen Blumen an den Bächen.
Irgendwo gedeiht die Nacht.
Will man Eberswald‘ errichten.
Wirkt der Tag viel mehr erdacht.
Seht, wie treibt die Finow nieder.
Und ergießt sich in dem Land.
Zeigte sich der Monde wieder.
Dem war nur die Ruh‘ bekannt.
Tausend, tausend müde Glieder.
Neigen sich zum Grund im Hain.
Noch erklingen hier kaum Lieder.
Will die Stadt geboren sein.
Treibt das Wasser die Kaskaden.
Ruht die Nixe auf dem Stein.
Klagend singt sie die Balladen.
Wie der Ferger sucht sein Heim.
Läuft auf Wegen still, auf diesen.
Eine ganz besond‘re Frau.
Sieht man sie auf jenen Wiesen.
Mal in Weiß, mal auch in grau.
Sei das Herz allein verschlossen.
Weil die Gude sehnlich greint.
Ist ein Meer aus Trän‘ geflossen.
Da sie um des Jungen weint.
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