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Geschichtliches
„Ist die Arbeit jetzt schon beendet?
Denn der Rahmen ist jetzt fest.“
„Nein, mitnichten. Muss man warten.
Denn erfolgt und kommt der Rest.
„Welcher Rest? Man hat’s verbunden.
Wie man sagt mit Blei und Zinn.“
„Ja, das Fenster hat paar Wunden.
Die man schließt der Kitt und Sinn.“
„Was ist Kitt? Was soll das bringen?“
„Wenn man Glas in Ruten schiebt.
Dann geschieht es auch bei Dingen.
Dass es einen Freiraum gibt.
Ist er klein, man muss ihn dichten.
Nehmen wir dazu den Kitt.
Streichen wir ihn dann in Schichten.
Da es ist der wahrste Schritt.
Denn enthält er Ruß und Kreiden.
Terpentin aus Tann‘ und Ficht‘.
Füllt man dann des Bleies Wangen.
Mit Gewissen. Schicht für Schicht.
Auch ein Fakt, den will ich meinen.
Denn enthält ein Öl das Kitt.
Das gewinnt man aus den Leinen.
Kommst du noch, mein Guter, mit?“
„Ruß, verständlich und die Kreiden.
Doch wozu der ganze Lein‘.
Kann man doch das Öl vermeiden.
Warum lässt man dies nicht sein?“
„Lässt das Öl das Wasser perlen.
Damit nichts durchs Fenster dringt.
Muss man Kitt vom Glas entfernen.
Und dann hoffen, dass nichts springt.“
Reinigt man das Glas mit Spänen.
Dass man das vom Kitt befreit.
Kann man es dann einfach nehmen.
Und dann setzt man’s einfach ein.“
„Das ist Kunst von höchster Klasse.
Schönheit in der Form vom Bild.
Morgen sieht es selbst die Masse.
Und die Glocke, die dann quillt.“
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