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Geschichtliches
„Fenster? Darf ich fragen, welche?“
Fragt der Gießer recht erpicht.
Greift und trinkt er aus dem Kelche.
Während er dann weiterspricht.
„Meinst du diese schönen Fenster.
Diese bunten? Mit dem Blei?“
Lacht darauf im Schall der Gläser.
„Blei hat nur ein‘ kleinen Teil.
Nutzt man Blei für jenes Binden.
Doch enthält das Glas kein Blei.
Wird man’s nur recht außen finden.
Und auch innen, wohl gemein.“
„Und wie macht man diese Werke.
Diese Fenster aus dem Glas.
Das ist Kunst, die ich auch bemerke.
Die ich doch nie wahr besaß.“
„Ist’s nicht schwer, ach diese Lehre.
Gibt sie Halt und Rück der Stadt.
Dass ich’s dir auch gern erkläre.
Weil die Welt das Wunder hat.
Hat man Glas und Blei, die Ruten.
Dass man Glas ins Bleie schiebt.
Kann das Herz durchaus verbluten.
Wenn’s nicht richtig funktioniert.
Legt man‘s hin und richtet wieder.
Wird das Glas mit Blei verstärkt.“
„Aber fällt das Glas nicht nieder.
Weil es fast gar nichts es hier hält.“
„Ganz genau, man muss es löten.
Sprossen, Ruten, Punkt um Punkt.
Kann es doch fürwahr mich töten.
Wenn das Glas mitnichten prunkt.
Kann es durch das Löten brechen.
Springt das echtantike Glas.
Keiner will darüber sprechen.
Weil verliert man Stoff und Gas.
Wär‘ das auch bei weitem schade.
Um die Müh ‘, die Tat und Kraft.
Kennt das Glaswerk keine Gnade.
Da Geduld und Zeit es schafft.“
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