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Das Ungefragte hängt auch nach der Rückkehr in die Schweiz in der Luft. Ich stelle die Frage an elektronische Medien.
Die kreolische Sprache entwickelte sich während der spanischen Kolonialisierung der Karibik. Auf Puerto Rico vermischte sich das Taino der Indigenen mit dem Spanisch der Eroberer zum Kreol. Zwar verschwand das Taino-Vokabular nach und nach. Aber es hält sich nach wie vor in deren Traditionen. Aus der indigenen Küche kommen nicht nur die Worte ‚papaya‘, und ‚yuca‘ . Auch ‚ají‘ steht für ihren äußerst scharfen Pfeffer. Einen großen Nachhall in der weltweiten Diaspora findet auch die damit verbundene Musik- und Tanztradition. Sie birgt einen Schatz ureigener Erzählungen.
Was hat der stolze Puertoricaner im ‚Gare de Lyon‘ damit zu tun?
Christoph Kolumbus war 1492 auf dieser westindischen Insel gelandet. In seinem Bordbuch beschrieb er die Taíno als „unschuldig und von einer solchen Freigebigkeit mit dem, was sie haben, dass niemand es glauben würde, der es nicht mit eigenen Augen gesehen hat. Was immer man von ihnen erbittet, sie sagen nie Nein und zeigen so viel Liebenswürdigkeit, als würden sie einem ihr Herz schenken.“ Nur ein Jahr später ließ er den ersten Taíno enthaupten. Bald wussten die Unterlegenen, wie gering ihre Möglichkeit war, sich mit ihren Keulen und Speeren zu verteidigen. Übrig blieb ihnen nur ihr Erfindungsgeist. So schmorten sie ‚aji“, ihren scharfen Pfeffer. Sein dichter Rauch sollte die Feinde ausräuchern, sie in die Flucht zwingen. Ihre Gesangs- und Tanzdarbietungen boten ihnen zudem eine Art Geheimsprache. |
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