| Kurzgeschichten > Alltag |
 |
|
dem Kopf an Nias Schulter angelehnt hatte. Er hatte Mund und Augen geöffnet und starrte wild in der Gegend herum. Ein wiederholtes Mal zückte Nia nochmals sein neues Handy und bestellte ein Taxi. Als er das gemacht hatte, realisierte er erst, was überhaupt geschehen war. Denn alles ging so schnell. Ihm wurde erst jetzt klar, dass gerade einer seiner besten Freunde umgebracht wurde. „Er wurde umgebracht, er starb nicht an einem natürlichen Tod“, sagte er sich immer wieder selbst. Dann wurde er durch ein Hupen wieder aus seinen Gedanken gerissen. Er sah auf der andern Strassenseite das Taxi. Mit aller Kraft nahm er dann Marc und schleppte ihn auf die andere Seite der Strasse, was nicht einfach war, denn Marc war nicht gerade leicht. Als sie dann nach einer 25 minütigen Fahrt bei Nia ankamen, war nur noch der Gang zum Fahrstuhl zu überwinden. Allerdings war das nicht so schwierig, wie die Strassenseite zu wechseln, weil Marc schon wieder einigermassen gehen konnte. Als sie dann ihr Ziel erreicht hatten, nämlich die Wohnung von Nia, war es schon 18:15 Uhr. Nia legte Marc in sein Bett, ging in die Küche und trank noch ein Glas Wasser. Dann legte er sich auch hin und zwar auf das Sofa, welches im Wohnzimmer stand.
Am nächsten Morgen, als Nia erwachte, hörte er aus der Küche Geräusche und wunderte sich, wer das sein könnte. Doch schnell wurde ihm wieder klar, was gestern geschehen war. Er zog seine Hose an und latschte durch seine Wohnung, Richtung Badezimmer. Nach 15:00 Uhr war er dann fertig und ging in Küche.“ Guten Morgen Nia“, sagte Marc, der wieder einigermassen erholt aussah.“Hallo Marc, wie geht’s denn dir?“ „ Ja nicht wirklich bezaubernd, aber was passiert ist, |
 |
| zurück |
Seite
von 39 |
|
 |
| Kommentare (0) |
|