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Kurzgeschichten > Alltag
musste vor dem Militärgericht schwören, niemals ein Wort über diesen Vorfall zu verlieren. Denn dieses Missgeschick ist eine Schande für das deutsche Militär. Die ganze Familie musste auch den Namen wechseln, aus Sicherheitsgründen. Den Zeitungen gab man an, dass sich sein Fallschirm beim Fallschirmspringen nicht öffnete.“ „Marc, ist dir jetzt auch gerade was klar geworden?“ „Nein, oder warte Mal, meinst du, dass Leo gar nichts damit zu tun gehabt hat.“ „Ja, genau, dass meine ich. Nein, ich meine es gar nicht, ich glaube, dass ich es weiss.“ „Und was sollen wir jetzt machen?“,fragt Marc ratlos. „Also ich weiss nicht, aber alles was wir bis jetzt wissen, können wir wieder vergessen. Denn jetzt spielt es keine Rolle mehr, ob er ein teures Auto hat oder nicht.“ „Ja, aber dieses Treffen hat auch keine Bedeutung mehr.“ „Gib mir Mal bitte dein Handy.“ Dann schloss Nia Marc’s Handy an den Computer und lud das Bild auf den Computer, dass Marc von den Personen auf dem Industriegelände geschossen hatte. Als er das Bild auf dem PC hatte, schnitt er die einzelnen Gesichter aus und gab sie in der Polizeidatenbank ein. Es dauerte keine Minute und er hatte alle Namen. „Das dachte ich mir doch!“ Was dachtest du dir?“, fragte Marc neugierig. „Ja was denn. Diese Männer, die du Fotographiert hast, sind alles Polizisten.“ „Aha und du denkst, dass Ludwig oder Daniel, wie wir ihn jetzt auch nennen ist auch egal, diese Polizisten bezahlt hat, dass sie ihre Klappe halten und in dem Fall nicht ermittlen.“ „Genau das denke ich. Aber dir ist schon klar, dass Leo für nichts gestorben ist.“ „Ja klar, aber ich glaube es ist besser wenn ich keine Rache nehme und zur Polizei gehe und zwar zu einer
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