| Kurzgeschichten > Alltag |
 |
|
| Antwort. Denn Marc war unter Schock, er brachte kein Wort mehr aus seinem Mund. Als dann die Sanitäter kamen, packten sie Leo auf eine Krankenbarre und deckten ihn mit einer Folie ab. Nia nahm Marc und ging mit ihm auf eine Sitzbank, die auf der anderen Strassenseite stand. Gerade als sie absassen, traff die Polizei ein. Als dann die Polizisten ausgestiegen waren, informierten sie sich kurz bei den Sanitätern, um zu erfahren, was vorgefallen ist. Einer der Sanitäter zeigte dann auf Marc. Daraufhin kam dann der Beamte auf sie zu. Er sagte: „Ich bin Armando Forster, von der Polizeiwache Kreuzberg (Berlin). Und was hier gerade vorgefallen ist, tut mir leid. Doch trotzdem muss ich sie beide vernehmen.“ „Entschuldigen sie mich, aber in diesem Zustand kann mein Kollege nicht vernommen werden, auf gar keinen Fall“, sagte Nia mit wütiger Stimme. „Oke, dass muss ich wohl so akzeptieren, aber dafür müssen sie mir noch ihre Adresse geben.“Nia schrieb sie dem Polizisten noch kurz auf und verabschiedete sich genervt. Nia schaute jetzt wieder zu Marc, der sich mit dem Kopf an Nias Schulter angelehnt hatte. Er hatte Mund und Augen geöffnet und starrte wild in der Gegend herum. Ein wiederholtes Mal zückte Nia nochmals sein neues Handy und bestellte ein Taxi. Als er das gemacht hatte, realisierte er erst, was überhaupt geschehen war. Denn alles ging so schnell. Ihm wurde erst jetzt klar, dass gerade einer seiner besten Freunde umgebracht wurde. „Er wurde umgebracht, er starb nicht an einem natürlichen Tod“, sagte er sich immer wieder selbst. Dann wurde er durch ein Hupen wieder aus seinen Gedanken gerissen. Er sah auf der andern Strassenseite das Taxi. Mit aller Kraft nahm er dann Marc |
 |
| zurück |
Seite
von 39 |
|
 |
| Kommentare (0) |
|