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Lyrik > Geschichtliches
II
Steht die Form bereits auf Erden.
Damit Kunst gelingen kann.
Muss die Glocke prächtig werden.
Köhler, heiz‘ den Ofen an…
Muss‘ man erst die Kohle bringen.
Zieht der Hauer6 in den Hain.
Mag die Axt am Stamm erklingen.
Die schlägt in die Rinde ein.

Schlag um Schlag erklingt behände.
Da man dringend Kohle braucht.
Zittern schon des Meisters Hände.
Wenn die Axt ins Holz dumpf taucht.
Schlägt er wild mit hartem Wesen.
Immer weiter dringt der Hieb.
Scheint das Werk asbald gewesen.
Welches dann die Axte schrieb.

Legt er rasch die Hacke nieder.
Wie versinkt im Holz der Keil.
Schlägt er mit der Axt nun wieder.
Und erknarzt der Stamm derweil.
Schlag, so wirkt im Fleiß verrichtet.
Rutscht das Holze von dem Stumpf.
Während sich die Krone richtet.
Fällt und schlägt die Eiche dumpf.

Muss man weiter Eichen schlagen.
Weil es nicht für Kohle reicht.
Wird Stamm schon mal getragen.
Damit dieser nicht durchweicht.
Trägt man ihn durchaus mit Mühe.
Bis zum Waldes End‘ und Rand.
Wo der Köhler Holz verglühe.
Geht das Werk von Geistes Hand.

Steht vom Laub befreit die Platte.
Eben muss die Fläche sein.
Windgeschützt und nah am Wasser.
Nimmt den Platz der Meiler ein.
Wird der Stamm zum Platz gezogen.
Wo man ihn zersägt und feilt.
Wo man ihn zerschlägt in Wogen.
Hat man ihn perfekt zerteilt.
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