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Geschichtliches
Muss man Stamm um Ast benutzen.
Lebt die Kunst von dem Bedacht.
Muss man noch den Meiler putzen.
Rohholz wird zum Hof gebracht.
Vorsicht, wächst bereits der Haufen.
Wehe wird der Schacht berührt.
Kann das Feuer sonst nicht laufen.
Da er schlicht kein Luftstrom führt.
Will man nun den Quandel breiten.
Den man dann in Erde schlägt.
Und bedeckt man ihn mit Scheiten.
Da er Sinn und Meiler trägt.
Legt man jetzt die Schichten nieder.
Erst die Scheiten und Geäst‘.
Knüppel stützen ihn wie Glieder.
Halten sie den Mantel fest.
Legt behänd‘ den Wisch und Reisig.
Und verbindet gleich den Schacht.
Köhler, gönn‘ dir Rast, bist fleißig!
Kohlst du Kohle Tag und Nacht.
Bist du Bursche müd‘ und bieder.
Auch die Miene streng verdreckt.
Und ein Lächeln fällt nicht wieder.
Denn der Ruß hat es bedeckt.
Mag der Stapel jetzt noch reichen.
Etwas Äste, Reis und Wied.
Fertig steht der Turm aus Eichen.
Der aus Holz bald Kohle zieht.
Steht der Turm bereit auf Erden.
Fehlt die Glut, dem Herd das Dach.
Muss er wohl verschlossen werden.
Kommt das Zünden erst danach.
Wird der Bau im Wald verschlossen.
Und mit Gras und Heu belegt.
Sind paar Stunden heut‘ verflossen.
Bis der Mann die Erde trägt.
Wird er die zum Decken brauchen.
Etwas Moos und Soden auch.
Wird der Meiler ziemlich rauchen.
Durch den Bau nach Sitt‘ und Brauch.
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