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Geschichtliches
Muss man noch den Herde stützen.
Nimmt der Köhler Stamm um Stamm.
Wird es sehr dem Bau hier nützen.
Wenn bewahrt das Holz es stramm.
Und erklimmt der Köhler, endlich.
Trägt die Kuppel ihn und Fuß.
Spricht er dann gewiss verständlich.
Seinen altbewährten Gruß.
„Mag das Holz in Ruhe glimmen.
Guter Brand und glüh‘ mir gut.
Kann ich jetzt rein nichts bestimmen.
Liegt es nun wohl an der Glut.“
Hofft er starr, nun noch und nöcher.
Greift er rasch, behänd‘ den Stab.
Und er schenkt dem Meiler Löcher.
Wodurch fließt der Rauche ab.
Glüht die Glut bedacht und spärlich.
Wie es soll. Erfüllt den Schacht.
Ist das Werk durchaus gefährlich.
Und erfordert viel Bedacht.
Kommt es vor, es wird berichtet.
Ist das Dach allein zu schlicht.
Wird es dann zu falsch geschichtet.
Dass es unter’m Köhler bricht.
Muss das Holz beim Feuer schmiegen.
Auf das Neuste, schönste Gut.
Wird es bald der Schmieder kriegen.
Dieses schönste Werk der Glut.
Wie verdorrt, durchzieht das schwarze.
Trocken wird die Ware hold.
Flüssig wird bestimmt der Harze.
In dem wahrsten schwarzen Gold.
Brenne Holz und schwele, schwele.
Macht sich nun die Farbe breit.
Schön wird nur des Holzes Seele.
Durch die Prägung heißer Zeit.
III
Wird die Kohle auch getragen.
Rasch befreit man jenen Schacht.
Mag der Schmieder nicht erklagen.
Wird zu ihm das Werk gebracht.
Kann man nun das Kupfer gießen.
Fertig steht aus Lehm die Form.
Schmilzt das Eisen, mag es fließen.
Kennt der Meister jede Norm.
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