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Lyrik > Geschichtliches
Ist sie schön und ganz geblieben!
Ohne Risse, Rost und Sprung.
Ist’s die Glocke, die wir lieben.
Wie ein Kind, das ist noch jung.
Kommt der Meister, um zu prüfen.
„Ist sie wohl, wie ich sie mag.“
Fühlen Finger noch die Glyphen.
Friede sei der erste Schlag.

Während man das Werk betrachtet.
Schönheit lebt und Schönheit bleibt.
Auf die Zeit nicht sehr geachtet.
Ist es sie, die Leben schreibt.
„Ach, wie schön, alleine prächtig.
Die das Herz in uns betrifft.
Klingt die Glocke immer mächtig.
Wie in allem diese Schrift.“
barbara heiße ich all
die mich zein und horen zeint zeelig…

IV
Schwarz verfällt in sich die Erde.
Zieht die Nacht und färbt das Land.
Und wer kennt die ein‘ Gebärde.
Welche man im Stadtkern fand.
„Lasst uns auf die Glocke trinken.“
Spricht der Meister in jenem Ton.
„Holla, Wirt, so bring‘ den Schinken.
Trank und Krug, der steht ja schon.“

Hat er selbst den Kelch gehoben.
Heiter, lustig dröhnt der Spruch.
„Lehrling, will ich dich hier loben.
Ist die Glocke ohne Bruch.
Hast du dich recht brav erwiesen.
Und geholfen bei dem Guss.
Lasst den Wein, das Bier verfließen.
Weil’s gefeiert werden muss.
„Morgen wird die Glocke hängen.
Über uns und dieser Stadt.
Füllt sie Straßen mit den Klängen.
Welche man erwartet hat.
Wird sie morgen durch die Röte.
Läuten, klingen, wie man’s will.
Dass man hier das Glück erböte.
War die Stadt zu lange still.

Schweigen, weichen jene Geister.
Wird die Welt uns immer traut...
Ach, da steht der alte Meister.
Der noch an der Kirche baut.“
„Mag die Zeit sich etwas dehnen.
Haben Fenster wir gesetzt.
Strahlt der Saal der Magdalenen.
So wie haben wird’s geschätzt.“
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